Praxis Dr. med. Ulrich Kempelmann
Facharzt für Innere Medizin
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Kastanienallee 4, 21255 Tostedt
Tel.: (04182) 70 72 22 • Fax: (04182) 70 72 23

 

 
 

Sonographische Diagnostik

 
   
 
 
     
 

Was ist eine Ultraschalluntersuchung?
Diese Untersuchung ist ein Verfahren zur bildlichen Darstellung von Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen.

Wie funktioniert diese Untersuchung?
Der Schallkopf, den der Arzt bei dieser Untersuchung verwendet, erzeugt Ultraschallwellen, die von den verschiedenen Körpergeweben unterschiedlich absorbiert und reflektiert werden. Der Schallkopf kann diese Reflexionen empfangen und als Bild auf dem Monitor darstellen. Man erhält zweidimensionale Bilder, die eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der Organe ermöglichen.

Wann wird die Sonographie durchgeführt?
Zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung von Erkrankungen in vielen Bereichen:
- Abdomensonographie: Leber, Gallenblase, Milz, Nieren, Lymphknoten, Gefäße, Pankreas
- Schilddrüsen-Sonographie: Zysten, Tumore und Vergrößerungen der Schilddrüse
- Echokardiographie: Ultraschall des Herzens
- Untersuchung von Blutgefäßen: Diagnose von Verschlüssen oder Erweiterungen

Was muss der Patient beachten?
Zum Schallen des Bauches sollte der Patient möglichst nüchtern sein, da viel Luft die Sicht beeinträchtigen kann.

Welche Komplikationen gibt es?
Es werden keine gefährlichen Strahlen ausgesendet, so dass die Untersuchung praktisch risikolos ist.

Welche Alternativen gibt es?
Röntgenuntersuchungen, Computertomographie, Kernspintomographie (MRT) und PET-CT(beim Radiologen).

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  Das Prinzip der Untersuchung entspricht dem von anderen Ultraschalluntersuchungen.

Bei der sog. abdominellen Sonographie können unter anderem folgende Organe und krankhafte Veränderungen betrachtet werden:
- Gefäße wie z.B. die Bauchschlagader (Aorta) oder Hohlvene (Vena Cava)
- Leber: Vergrößerungen oder Raumforderungen
- Gallenblase und Gallenwege: Gallensteine, Tumoren
- Bauchspeicheldrüse (Pankreas): Raumforderungen, Entzündungen
- Milz: Vergrößerungen
- Nieren: Zysten, Steine, Harnstau, Raumforderungen
- Harnblase: Steine, Divertikel (Aussackungen)
- Prostata: Vergrößerungen, Prostatasteine
- Darm: Divertikel, Entzündungen
- Lymphknoten

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  Ziel der Untersuchung ist die Darstellung der Organe des Harntraktes. Zu diesen Organen zählen die Nieren, die Harnleiter, die Harnblase, die Prostata und die Harnröhre. Erkennbar sind u.a. Tumore, Blutungen, Infektionen, Größenveränderungen, Tysten, Steine und Divertikel.

Das Prinzip der Untersuchung enstpricht dem von anderen Ultraschalluntersuchungen.

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Ziel der Untersuchung ist die Darstellung der Prostata (Vorsteherdrüse). Erkennbar sind u.a. Vergrößerungen, Prostatasteine, Verengungen der Harnröhre, Tumore und Entzündungen.

Das Prinzip der Untersuchung entspricht dem von anderen Ultraschalluntersuchungen.

Welche Alternativen gibt es?
Neben CT und MRT (beim Radiologen) kann der Urologe einen Ultraschall über den Darm durchführen, wobei auch Proben (Biopsien) entnommen werden können.

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  Ziel der Untersuchung ist die Darstellung der Schilddrüse mittels Ultraschall. Das Prinzip der Untersuchung entspricht dem von anderen Ultraschalluntersuchungen.

Wozu dient die Schilddrüsensonographie?
Durch die Sonographie können sowohl die Größe der Schilddrüse als auch viele krankhafte Veränderungen bestimmt werden. Auch der Verlauf einer Schilddrüsenerkrankung ist so kontrollierbar. Folgende Erscheinungen sind unter anderem zu beobachten:
- Struma (Kropf): Vergrößerung der Schilddrüse mit weit gefächerten Ursachen (z.B. Jodmangel)
- Zyste (ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum)
- Knoten innerhalb der Schilddrüse (gutartige oder bösartige Veränderungen)
- entzündliche Schilddrüsenerkrankungen (z.B. Hashimoto-Thyreoiditis)

Welche Alternativen gibt es?
- Blutuntersuchung zur Bestimmung der Schilddrüsenhormone
- Szintigraphie (beim Nuklearmediziner)
- ggf. Punktion eines Schilddrüsenknotens

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Ziel der Untersuchung ist die Darstellung von Lymphdrüsen mittels Ultraschall. Das Prinzip der Untersuchung entspricht dem von anderen Ultraschalluntersuchungen.

Wozu dient die Lymphknotensonographie?
Durch die Sonographie können krankhafte Lymphknotenveränderungen bestimmt werden. Auch Verläufe bei Lymphknotenerkrankungen sind kontrollierbar. Folgende Erscheinungen sind unter anderem zu beobachten:
- entzündliche Lymphknotenschwellungen
- Lymphknotenraumforderungen (gutartig oder bösartige Veränderungen)
- Ausbreitungsdiagnostik bei anderen Tumorerkrankungen (sog. Staging)

Welche Alternativen gibt es?
- CT oder MRT (beim Radiologen)
- Lymphknotenszintigraphie (beim Nuklearmediziner)
- PET-CT (in spezialisierten radiologischen Einrichtungen)

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